billymilja

liebe, blattläuse und poesie.

aus wärs e garantie.

du chasch aues plane, der aues usmale, bis is letschte chline detail vorsteue, was wird si und wie und mit wem und wer de wirsch si, wennde de dert bisch acho, wo de aues das mau dis läbe wird si. du chasch am himu danke, für aues wo da isch, und au die sterne wo sech iireihe i dis schicksau, nimm se aus es gschenk, aber gloub ja nid, dass sie sech richte nach irgendöppisem vo dem wo du dir für di wünschisch. du chasch hoffe und iifädle, dis beste gä und renne und für immer versueche am richtige ort zur richtige zit blibe z stah, aber nüt vo au dem wird öppis am grosse ganze ändere, nüt vo au dem wird zuekunft zu dem mache, wo du i dim hinterchopf mittreisch, wienes verspreche, anes unbekannts grosses nüt. 

du hesch es biud vo au dem, wo dis läbe mau sött si, wie sechs de muess afüehle, wenns de irgendwenn mau richtig isch, augemein was überhoupt de jemaus einisch richtig wird si, du hächlisch dere vorstellig hingernache, aus wärs e lebendi ziulinie, aus müesst me eifach nur gad dürehaute bis denn, wemes de gschafft het, aus würd hingerdran z podest warte mitem guudige pokau, aus wärs e garantie, e garantie gege t angst, e garantie füre muet, wienes verspreche a di säuber, dass wenns hert uf hert chunnt, de wenigstens öppis hesch, wo di hebt.

u ner chunnt z läbe, z grosse ganze, und es schisst mau uf aues wo du dir so wünschisch, und ou uf aues, woder erhoffsch, es chunnt mit der tür is huus und zieht t schueh nid ab im igang, es bedient sech am chüeuschrank und blibt z lang ufem sofa hocke, es redet über aues das, wode eigentlech nid wetsch ghöre und lachet immer e tick z lut, für dases no so haubwegs agnehm wär. u du hocksch dert und versuechsch irgendwie klarzsteue, dass das jez nid si ernst cha si, dass das doch aues überhoupt nid so isch, wiede denkt hesch, dases de wird, aber t argument si nid mega überzügend und z lebe hockt dert und luegt di ah, zieht t ougebraue ufe und würkt liecht verwirrt, zuckt mit de schultere und seit ner eifach „okaaay“, isst z letschte stück chueche vom täuer, grüblet öppis zwüsche de zähn füre, putzt der finger haub a de hose, haub am sofa ab, bevors ner ufsteit und witergeit, es seit nid tschüss und laht türe speranguwit offe und du blibsch zrügg, dert im wohnzimmer, mitemne fiese dürzug und füeusch di betroge wie nie. 

z lebe verspricht der nüt, nie. z lebe macht eifach sis ding. aber du hebsch di dran, aus wärs e garantie. 

01/11/2025 // 17:04

© Sibyl Kurz

eifach nur di.

jez si sie da, au dini sache, mitemne nid so überzügt
chläbende post-it dranne mit mim name druf, verpackt i
zitigspapier stöh sie uf mim chuchitisch, unschuldig und
verlore, und i luege se ah, aus chönnte sie öppis derfür.

jez si sie da, au dini sache, und überfordere mi, über-
wäutige mi, heimatlosi fetze vo erinnerige, aues schmöckt nach
dir, nach wiude blueme, nach chindheit und
zmittagesse i dire wohnig, wie bi auem hani ou bi dem nid ufpasst,
wenn dases z letschte mau isch gsi, wenn dasmer
z letschte mau zuegwunke hesch, vom chuchifänster us über
t strass zur bushautesteu übere, gwunke, bis der bus a dim
hus verbigfahre isch.

jez sie si da, au dini sache, und luege mi ah, stumm und
erwartigsvou und warte uf ihre platz und i blibe eifach hocke und
stiere zrügg i ihri richtig und weiss nid so gnau, wasi de eigentlech mitne seu, wiu
jez wo si da si, au dini sache, wetti doch eigentlech
eifach nur di. 

24.03.2025 // 19:54
vor liebi tränkt, ir sunne tröchnet, liecht und farbig, für immer.


© Sibyl Kurz

nichts davon.

ich hab dich gefragt, wo die
hoffnung wohnt, damit ich auf sie
warten kann, so wie sie damals auf
mich, damit ich wieder an sie
glauben kann, so wie sie damals an
mich. ich hab dich gefragt, wo die
hoffnung wohnt, du hast kurz aufgelacht und
zustimmend genickt, nur gesagt
hast du nichts.

ich hab tage gezählt, nachts von
dir geträumt, du hast perfekt in dieses
bild gepasst, das ich mir von dir ausgemalt
hab, du hast allem entsprochen, was ich mir für
mein leben gewünscht hab, am
ende warst du nichts davon.

ich hab gewartet, mit
flauem magen, ein wenig richtungslos und
mich einfach an all dem festgehalten, hab ge-
hofft, du entgleitest mir nicht, du
verliebst dich in mich, du
priorisierst, vermisst und wartest auf mich, am
ende hast du nichts davon.

ich hab dich gefragt, wo die
hoffnung wohnt, damit ich in ihre
wohnung schleichen und mich in ihr
bett legen kann, so wie sie sich damals in
meins, damit ich mich an ihrem leuchten etwas
wärmen kann, so wie sie sich damals an
meinem. ich hab dich gefragt, wo die
hoffnung wohnt, du hast kurz aufgelacht und
zustimmend genickt, nur gesagt
hast du nichts.

01.11.2024 // 16:16
suva.

© Sibyl Kurz

denna dagen ett liv.

DSC_0088

es wird nie wieder aus der küche nach

deinen bullar riechen und du wirst mir

nie wieder die eigentliche geheime

zutat der prinsesstårta verraten können und

kindlich kichern dabei, wir

werden nie wieder tee trinken, die

uhr klingeln hören, zusammen einen

spaziergang durch fremde gärten machen, den

kopfsprung vom beckenrand aus in’s

wasser wagen, auf dem

rücken an der wasseroberfläche schweben und mit den

zehen wackeln dabei.

ich kann nie wieder lachen können, weil du

mir erklärst, das konzert war nicht gleich

schnell gespielt wie auf deiner cd, ich

werde dir aber auch nie wieder im

nachhinhein noch recht geben können dafür.

wir werden nie wieder lax med potatis essen und im

frühling zum ersten mal im

garten sitzen dabei.

daddy wird nie wieder in die

sonne blinzeln und in seinem

gartenstuhl bis ganz weit nach

hinten baumeln.

ich werden nie wieder noch ein

letztes stück auf dem klavier

spielen für dich, du

wirst mich nie wieder zum

abschied küssen, mir nie wieder nachrufen „vi

ses“ mit dieser unverkennlichen stimme und

winken dabei.

ich werde mich nie wieder umdrehen können auf dem

fahrrad, ganz unten an der strasse, um zu

schauen, ob du noch da bist.

ich werde nie wieder sehen können, dass du noch

da bist, an der bordsteinkante vor dem

haus, in dem ich aufgewachsen bin, in deinen

leicht zu kurzen blauen sommerhosen und der

weissen strickjacke und wie du

winkst, weisst du, ich

werde nie wieder sehen können, wie

du mir winkst.

03/06/2021 // 21:27

länge leve livet, farmor.

© Sibyl Kurz

lilla gumman.


wir haben mal zusammen
auf diesem elend kratzigen
sofa nebeneinander
one of us von abba gehört, ganz
laut, weil ich traurig war und sie mir
nicht helfen konnte, und
wir haben nie über gefühle
geredet, aber sie hat mir
einmal erzählt, wie sie
daddy kennengelernt hat und wie
gerne sie tanzte, in dieser zeit, sie hatte diese kindliche fantasie und
mochte helle räume und
weisse gardinen fast genau so fest wie ich, sie
hat die schönsten dinge genäht und sie
hat es geliebt, wenn ich klavier
gespielt hab‘ für sie,
aber ich glaube so
wirklich wirklich nahe standen wir uns nie,
irgendwie ist sie einfach diese
manchmal fast fremde und nicht
greifbare person
geblieben, mein
ganzes leben lang, aber ich
habe ihren mund manchmal ihren blick auf die
welt geerbt, habe ihre so eigensinnig störrische weise trotz
allem sehr geliebt und sie dann ganz am
ende doch ab und an vermisst, mir
gewünscht, dass die dinge ein
wenig anders wären, vielleicht
nie wirklich für sie, sondern
viel mehr für mich selbst, einen
kindlichen versuch, ganz am
schluss zu den wurzeln zurück zu
kehren, zu jenen, die tiefer sitzen, als fast
alles andere der welt, sie
hat mir mal die bedeutung von
hemmakväll erklärt und immer wieder gesagt, wie
wichtig es ist, dass man niemals vergisst, wo man
hergekommen ist, dabei in den
garten gestarrt und irgendwann gesagt,
hej då heisst wörtlich übersetzt
nicht tschüss, sondern wenn
dann höchsten
„hallo danach“ oder „hallo dann“, im
sinne von: beim
nächsten mal dann, später vielleicht, oder
einfach irgendwann.

28.08.2020 // 19:34

hej då, farmor.

© Sibyl Kurz

memo.

Version 2

t sunne isch tief gstande und dis lache schief, wie

immer, t luft het nach lavendu gschmöckt, vo

witem het me es paar möve ghört, mir si der

ganz tag dusse umeghanget, du hesch der

unbedingt es tattoo weue la stäche und ig bi no

nie gnue guet gsi, zum dir die ideene wieder uszrede, zudem isches es

recht cools tattoo gsi, aber das hätti natürlech nie

weue zuegä, am abe simer mit de angere richtig

innestadt mitem gfüeu im buuch, aus würd t wäut eifach

nume üs ghöre, wahrschinlech het sie das i dem

moment ou fasch e chlei, emu weni a de obe zruggdenke, de

gsehni immer nume üs i dem biud, mir hei

fiu z fiu bier trunke, aber das

merkt me ja leider ersch im

nachhinhein, du hesch unbedingt i de eint

schuppe weue, wiu die so fiu poster hei gha dert

inne, und womer dert si acho heimer tanzt, aber

recht schneu nume no gschwitzt, im

bus für hei heimer uf t kurve müesse achte, wiu üs aune chlei

sturm isch gsi, dini chatz het uf dim

bett pennet womer dehei si acho und üs rächt

abschetzig agluegt, wose ufgschreckt hesch, du hesch

gseit du wöugsch no eini rouche vorem schlofe und nach

15 minute hani di am chuchitisch gfunge, du hesch

grinset und gseit, lueg, was gfunge ha, und vor dir ufem

tisch isch der chueche gstande mit farbige gummibärli druffe, mir hei

aui drabgässe wie früecher amigs mit 6i, wo t glasur no z

spannendste isch gsi a auem, mir hei jedes

einzelne gummibärli schneu agluegt, ner heimers

gässe und üs aglachet, dusse isches

langsam häu worde und wo t sunne isch

ufgange, simer ganz überrascht gsi und hei kei

ahnig gha, wie die zit so schneu het chönne düre ga, mir hei doch

schliesslech nume gredt, mir hei nume gredt, dert am

chuchitisch i dire fasch lääre wohnig am

morge nach dim auerletschte geburi uf dere wäut.

08/10/2019 // 22:56

und i mache die rote immer no uf t site für di.

© Sibyl Kurz

[et cetera].

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es gseht immer no aues

ganz genau glich us wie denn,

schmöckt no so, louft no so,

tönt no so unperfekt vertrout.

 

aber zwüsche au dene sache, hani

vergässe wo mi

platz isch gsi, grad denn churz

bevori entschlosse ha, eigentlech nümm hie weue z si.

 

i ha mi ganz scheiss zämepackt und mir

ibiudet irgendwo angers sigs de sicher nümm glich,

und fürne sekunde vergässe, dasme

ohni wurzle nümm fiu meh het usser sich.

 

auti gschichte, auti

gsichter, au die

gschichte mit

au dene gsichter.

 

und i sueche glich geng

immer no einisch üsi.

 

i bi zrügg cho und der

blick vom pavillon us isch

immer no der glich, z liecht immer no guudig und

das aues irgendwie glich immer no mis.

 

aber aus hätt sech öppis

unsichtbars zwüsche mi und auem angere gleit,

wo der blick chlei trüebt und t sicht erschwärt,

hani vergässe, wie z läbe hie eigentlech geit.

 

auti gschichte, auti

gsichter, au die

gsichter mit

au dene gschichte.

 

und i sueche glich geng

immer no überau dis.

 

me cha t zit nit mitnäh, das hani lang nid checkt, wiu

geisch furt, blibt sie stoh,

und chunnsch wieder, geit sie dört witer, wose

hesch lo go.

 

i ha immer gmeint, i heig genau

das gha woni ha weue, e stadt mit

unbekannte gschichte, zwar fou okay, aber vilech im

nachhinhein glich nie das, woni würklech hätt brucht.

 

auti gschichte, auti

gsichter, au die

gschichte mit

au dene gsichter.

 

und i sueche glich geng

immer no überau mi.

 

03.01.2020 // 22:48

[et cetera], lat. für ‚und die übrigen (Dinge)‘

© Sibyl Kurz

gloub genau das.

IMG_1944.jpeg

der himu het wieder das

ganz spezieue grau, fasch e chlei wie

ufgmaut, eifach in wasserfest, uf de

decher vor autstadt hocke tube und der

wind luftet es par bletter und e

läre plastiksack über t strass, der

vierer hautet immer no ir

kurve vom chines, wo riis und

poulet für 8.- verchouft, vorem

denner am egge ir nidougass hange

immer die gliche gstaute ume und es

par chlini ching kurve mit ihrne

velos zwüsche de aute böim düre und

lüte und lache, am zentrauplatz dräit immer no die

grossi roti uhr und zeigt

t zit ah und när z datum und

när wieder t zit, bim

provi stöh geng no die

tische vorusse us houz, wome a

deune öbe sis portemonnaie het vergässe und a

angerne si stouz, die türkisigi fassade vom

comet gseht nümm ganz so sexy us wie ou scho und i ha ou nach

au dene jahr nonid würklech begriffe, wenn de

huere lade eigentlech mau offe het, aber

vilech mueses so si, wiu der

einzig burger woni je dert inne gässe ha, isch

fantastisch gsi, und wäres meh aus eine gsi, wärs vilech

angers gsi, i weisses nid, e

haubi ladeüberschrift lüchtet vore husfassade und

reflektiert sech im asphaut vor bahnhofstrass, im

rio hocke t lüt am schärme unger der sunnestore und

luege i räge use, sie

rouche und trinke kaffi und

würke so bewundernswärt stressresistent, ufem

gleis am bahnhof bout hinger mir eine e joint, t wuuche hange

wie agstout vor der jurachetti und

bewege sech meistens nid weg vo dert obe, a

schöne täg gseht me vo hie bis zum

chasseral, vom

pavillon bis zur petersinsle, vom

chessu bis zum rolexgeböide und vo

mir deheime us mängisch bis zu

dim huus,

irgendwenn zwüschem dritte und

vierte fürabebier seiter, scheissegau, wie

lang de wäg bisch gsi, es

füeut sech niene so ah wie hie, wiu das hie isch eifach

heimat, und i

hätts vilech angers gseit, aber

ungerem strich isches gloub genau

das.

07/10/2019 // 18:01

© Sibyl Kurz

follow fires, baby.

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das dach des bahnhofs hat die form des

alpenpanoramas, vielleicht weil die alpen von hier aus so

weit entfernt scheinen, ich habe das nie wirklich

herausgefunden, vor dem bahnhof warten immer leute mit

grossen koffern auf den bus zum flughafen und es

gibt fast immer eine gruppe mit zigeunern, die musik machen und den

leuten mit ihren hüten zuwinken, der kleine park beim

kirschgarten versammelt diese spezielle mischung aus

obdachlosen und spielenden kindern, slacklinern und

wartenden, die man meist nur an orten des

aufbruchs findet, beim bankverein gibt es diese riesige

baustelle, die schon fast eine gefühlte ewigkeit diese klaffende

lücke zwischen casino und kunstmuseum mit werbeplakaten und

ausstellungseröffnungsankündigungen verdeckt, unterwegs auf der

brücke über den rhein sieht man auf beiden seiten die kleine fähre, die menschen aus der

vogelperspektive von ufer zu ufer transportiert, rheinaufwärts sieht man im

sommer jede menge wickelfische in allen farben und grosse frachter

nebeneinanderschwimmen, alle gehen rheinabwärts, ausser ab und

an ein kajakfahrer, der es mit den strömungen aufnehmen will, fast wie zum

trotz, rheinabwärts sieht man in der ferne die industrieanlagen der

chemiekonzerne und an den ufern leute in bikinis und badehosen, die

sich sonnen mit einem bier, jeden abend feierarbend, läuft man nach der

brücke der rheinpromenade entlang, stehen hier überall buvetten mit

kleinen sonnenliegen und schirmen davor, sie verkaufen

hotdogs und burger oder vegane sandwiches, kleine

paninis oder wasabinüsse, man kann sich auch an das

ufer setzen und mit den beinen baumeln wenn man will, manchmal sieht man im

rhein bis auf den grund, aber das komnmt wirklich sehr

selten vor, man kann aber auch ganz weit rheinabwärts zur

landestelle laufen, sie haben das bessere bier dort und die

stimmung ist anders, auch wenn ich nicht ganz weiss, wie

anders die stimmung dort ist, aber an den heissen tagen liegt hier ein

flimmern in der luft, das es sonst fast nirgends gibt, vielleicht liegt es am

dreiländereck, vielleicht an den alten bahngeleisen oder an den

schiffen auf dem wasser, vielleicht aber auch nur am

bier oder an uns, jedenfalls hat es hier im

sommer immer ganz viele möven und du immer dieses

ganz bestimmte lachen im gesicht.

 

11/12/2019 // 15:20

 

„zum glück hän mir uns hüt gha, liebs“ –  danke für allesallesalles.

 

© Sibyl Kurz

the rest is feelings.

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Daddy,

I recently saw someone

who looked just like you,

only at first glance though

but it broke my heart a little anyway.

Because I,

I see your face and it’s the face I know,

I can touch the blue of your eyes

a million times in my sleep and

hear your smile a trillion times in my ears,

I can see you standing in your doorway,

waving as I leave,

I can

smell on your stuff and insist it still smells like you and

I can fold my hands a hundred times and knee and pray,

that you’ll be safe, that you’ll be fine but

none of this ever really matters, because I seem to stay in the

exact same spot, even if I was to move on today.

Daddy,

I recently saw someone

who looked just like you,

only at first glance though

but it broke my heart a little anyway.

Because I

I see your face and it’s the face I know,

I can hear your voice yelling life’s for the living babe,

and even if I close my eyes today,

I can still see you quite sharply, moving around my veines,

your footprints on my heartbeat,

all I ever learnt about life has your signature on it,

don’t wear your heart on your sleeve you always said,

‚cause that’s where things get lost but daddy,

the only thing I’ve ever lost is you and your glittery magical vibes,

all I’ve ever lost is how to get to the other side

without losing myself on the way,

the heart on my sleeve was never really a problem, you know,

but you no longer telling me what really matters, is one.

Daddy,

I recently saw someone

who looked just like you,

only at first glance though

but it broke my heart a little anyway.

You once told me, we remeber silhouettes,

the rest is feelings, so I guess I see

your face and it’s but silhouettes,

because the rest is feelings.

23/05/2019

#daddyforever

©Sibyl Kurz